Aufpassen beim Hausbau war das Motto des Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Was sich anhört wie die Empfehlung aus einer Immobilienzeitschrift ist die lebensnahe Botschaft eines Gleichnisses Jesu. Darin empfiehlt er am Ende seiner Bergpredigt seiner Zuhörerschaft, das Haus ihres Lebens nicht auf wackeligen Sand zu bauen, sondern auf den sicheren Felsboden seiner Worte. Wer ihnen vertraut und entsprechend handelt, den können die Stürme des Lebens nicht einfach umhauen. Diese gute Nachricht entfaltete Diakonin Helen Härer im Zusammenwirken mit dem Kindergottesdienstteam unter der Leitung von Simone Günther. Die Erzählung und Auslegung des Gleichnisses wurden durch die Leinwandprojektion passender Bilder illustriert. Gegen Ende des Gottesdienstes konnten die Teilnehmenden mit bunten Stiften auf weißen Steinen aufmalen oder aufschreiben, worauf sie im Sinne Jesu ihr Leben gründen möchten. Die vom Kindergottesdienstteam gesprochenen Gebete nahmen Impulse der Predigt auf. Außerdem wurde für eine rege Beteiligung bei der Bundestagswahl und für jene gebetet, die im politischen Leben Verantwortung tragen. Umrahmt wurde der von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gut besuchte Familiengottesdienst durch mutmachende Bewegungslieder.